Tiere sind seit jeher ein fester Bestandteil meines Lebens, und unter ihnen haben Hunde immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Meine ersten 14 Lebensjahre verbrachte ich an der Seite einer wunderbaren Mischlingshündin namens Lassie – dem intelligentesten und feinfühligsten Hund, den ich je kennenlernen durfte.
Im Sommer 1998 kreuzte sich während einer Bergwanderung mein Weg mit dem von Boya
n, einem wunderschönen Golden Retriever. An diesen Moment erinnere ich mich noch heute ganz genau, denn dieser sanfte, große Hund mit seinem weichen, goldenen Fell schlich sich direkt in mein Herz. So sehr, dass ich zu Hause zu meinen Eltern sagte:
„Eines Tages werde ich auch so einen Hund haben.“
„Eines Tages werde ich auch so einen Hund haben.“
Lassie verließ uns im Alter von 16 Jahren und hinterließ eine enorme Lücke im Leben und im Herzen von uns allen. In meiner Trauer dachte ich immer wieder an Boyan zurück und begann eine zermürbende Überzeugungsarbeit bei meinen Eltern. Jeden Tag fragte ich:
„Wie hoch sind meine Chancen von 100, einen Golden zu bekommen?“
Die Antwort war immer dieselbe: null von hundert.
„Wie hoch sind meine Chancen von 100, einen Golden zu bekommen?“
Die Antwort war immer dieselbe: null von hundert.
Eines Tages jedoch sagte mir meine Mutter – erschöpft von meinen unermüdlichen Bitten –, dass in der Zeitung eine Anzeige stand:
„Golden-Retriever-Welpen zu verkaufen.“
Mein Herz begann wie wild zu schlagen, und meine Träume reisten mit Lichtgeschwindigkeit … und so kam es, dass meine Schwester und ich all unsere Ersparnisse zusammenkratzten und die kleine (GROSSE) Nihl bei uns einzog.
„Golden-Retriever-Welpen zu verkaufen.“
Mein Herz begann wie wild zu schlagen, und meine Träume reisten mit Lichtgeschwindigkeit … und so kam es, dass meine Schwester und ich all unsere Ersparnisse zusammenkratzten und die kleine (GROSSE) Nihl bei uns einzog.
Nihl war so viel mehr als nur ein Hund: Sie eröffnete mir eine völlig neue Welt und half mir buchstäblich, erwachsen zu werden. Zwischen uns bestand eine tiefe, absolute Verbundenheit; sie sah mich an und konnte mich vollkommen lesen. Mit einem Lächeln erinnere ich mich noch heute an den Tag, an dem ich sie – kurz nachdem ich meinen Führerschein gemacht hatte – zum ersten Mal bat, ins Auto zu steigen: Sie zitterte … und dabei hat sie das Autofahren später immer geliebt! 🙂
Leider hatte Nihl keinen Stammbaum, und schon bald wurde mir klar, dass ich, um meinen Traum zu verwirklichen und Züchterin zu werden, einen weiteren Hund aufnehmen musste. Ich begann intensiv zu recherchieren, während meine Träume immer größer wurden. Ich sagte mir:
„Warum nicht in England suchen – der Heimat der Golden Retriever?“
„Warum nicht in England suchen – der Heimat der Golden Retriever?“
Dank Sally Gray kam ich mit verschiedenen englischen Züchtern in Kontakt, darunter auch Val Burns. So machte ich mich im Jahr 2002 auf den Weg nach Zürich, stieg ganz allein zum ersten Mal in ein Flugzeug und flog buchstäblich meinen Träumen entgegen. Im Sommer 2002 wurde Nemy, Abnalls Amelie, geboren – die Stammhündin der Zucht Nilaya.
Nihl war auch für Nemy eine großartige Mentorin: Sie unterstützte sie sogar bei ihrem ersten Wurf, indem sie die Welpen gemeinsam mit ihr säugte.
Aus diesem Grund ist Nihl Teil des Namens des Zuchtstättennamens Nilaya. Sie konnte nicht genetisch die Stammmutter sein, aber auf die tiefste Weise war sie es dennoch – indem sie eine Leidenschaft entfachte, die bis heute unaufhörlich pulsiert.
Nilaya hat seinen Ursprung im Sanskrit und bedeutet „Heim“, „Ort des Friedens“ oder „Wohnstätte der Seele“.